Aktuelle Hinweise für Feuerwehren zur Corona-Pandemie

!!! Ausgewählte Hinweise erscheinen unter der Tabelle !!!

DGUV Hinweise für Einsatzkräfte (04.02.2021)

04.02.2021

Initiates file downloadHinweise für Einsatzkräfte zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

Diese Fachbereich AKTUELL gibt Einsatzkräften der Feuerwehren und der nicht-medizinischen Hilfeleistungsorganisationen Hinweise zum Umgang mit bzw. zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 sowie zu möglichen pandemiebedingten Einschränkungen bei der Durchführung regelmäßiger Prüfungen von Arbeitsmitteln, wie Ausrüstungen und Geräte. Die hier gegebenen Hinweise können grundsätzlich auch bei Werk- und Betriebsfeuerwehren angewendet werden. Bestehen organisationsinterne oder landesspezifische Regelungen, sind diese vorrangig zu beachten.

Aktualisierte Version: 04.02.2021
Neben einigen redaktionellen Aktualisierungen wurden folgende Ergänzungen vorgenommen:

  • Erläuterungen / Hinweise zur Verwendung von medizinischen Gesichtsmasken bzw. partikelfiltrierenden Halbmasken

Um die Orientierung über die vorgenommenen Änderungen zu erleichtern, wurde die inhaltlich ergänzten / geänderten Passagen gelb hinterlegt.

Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV)

Die jeweils aktuelle Fassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) finden Sie auf Opens external link in new windowdieser Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) dient dem Ziel, das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei der Arbeit zu minimieren und Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu schützen. Die in staatlichem Recht bestimmten Maßnahmen gelten nach § 2 (1) der DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention"auch zum Schutz von Versicherten, die keine Beschäftigten sind, also auch für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige.

SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel

09.09.2020

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die neue Opens external link in new windowSARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel veröffentlicht. Diese Arbeitsschutzregel konkretisiert für den Zeitraum der Corona-Pandemie (gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz) die zusätzlich erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen für den betrieblichen Infektionsschutz und die im SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard bereits beschriebenen allgemeinen Maßnahmen. Dabei bleiben Abstand, Hygiene und Masken die wichtigsten Instrumente. Betriebe, die die in der SARS-CoV-2-Regel vorgeschlagenen Schutzmaßnahmen umsetzen, können davon ausgehen, dass sie rechtssicher handeln.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard & Hinweise zum Tragen von Masken

16.04.2020

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat ein SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard als Maßnahmenkonzept für zeitlich befristete zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor SARS-CoV-2 erstellt. Dieser SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard beruht auf den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen und hat keine unmittelbare Rechtsqualität. Er konkretisiert vielmehr die Anforderungen des Arbeitsschutzrechts. Der Arbeitsschutzstandard ist damit eine Orientierung, die den Betrieben und Einrichtungen weitgehend Rechts- und Handlungssicherheit gibt. Maßgeblich bleibt jedoch stets die konkrete Situation beim Arbeitgeber oder Dienstherrn vor Ort, wo der gesetzlich vorgegebene Infektions- und Arbeitsschutz durch passende Maßnahmen sichergestellt werden kann und muss.   

Zur weiteren Konkretisierung haben das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales Hinweise zum Tragen von Masken erstellt. Diese geben Mindestempfehlungen, für welche Beschäftigten das Tragen von Mund- Nasen-Abdeckungen unter Infektions- und Arbeitsschutzgesichtspunkten geboten ist, wobei diese Empfehlungen im Einzelfall gegebenenfalls entsprechend den Verhältnissen vor Ort im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung weiter zu konkretisieren sind.

Pandemiebedingte Einschränkungen im Atemschutz (14.01.2021)

14.02.2021

Trotz der Coronavirus-Pandemie muss die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren aufrechterhalten werden.

(Belastungs-) Übungen
Von den pandemiebedingten Einschränkungen des Ausbildungs- und Übungsdienstes sind auch die nach Feuerwehrdienstvorschrift 7 „Atemschutz durchzuführenden Belastungsübungen betroffen. Können diese Belastungsübungen aufgrund der Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus nicht rechtzeitig durchgeführt werden, ist es weiterhin möglich, die Funktion Atemschutzgeräteträgerin oder Atemschutzgeräteträger wahrzunehmen. Vorausgesetzt wird, dass bis zur pandemiebedingten Einstellung des Betriebes der Atemschutzübungsanlage, die Belastungsübung fristgerecht durchgeführt wurde und die körperliche Eignung gegeben ist.

Eignungsuntersuchungen im Atemschutz
Kann zum aktuellen Zeitpunkt die Nachuntersuchungsfrist der Eignungsuntersuchung der Atemschutzgeräteträgerinnen oder Atemschutzgeräteträger aufgrund pandemiebedingter (medizinischer) Engpässe nicht eingehalten oder nachgeholt werden, so können für das Tragen von Atemschutz geeignete Einsatzkräfte weiterhin für Tätigkeiten unter Atemschutz eingesetzt werden. Diese Regelung gilt jedoch nur im Einzelfall, wenn Untersuchungen nachweislich pandemiebedingt nicht möglich waren und der Einsatz dieser Feuerwehrangehörigen zwingend erforderlich ist. Vorrangig sind Atemschutzgeräteträgerinnen und Atemschutzgeräteträger mit gültiger Eignungsuntersuchung einzusetzen.

Generell ist der Eigenschutz der Feuerwehrangehörigen zu beachten. Hierzu zählt insbesondere, dass alle Feuerwehrangehörigen gesundheitliche Einschränkungen umgehend melden müssen. Feuerwehrangehörige dürfen weiterhin nur für Tätigkeiten eingesetzt werden, für die sie körperlich und geistig geeignet sowie fachlich befähigt sind. Bei konkreten Anhaltspunkten, aus denen sich Zweifel an der körperlichen oder geistigen Eignung von Feuerwehrangehörigen für die vorgesehene Tätigkeit ergeben, hat sich die Unternehmerin bzw. der Unternehmer die Eignung ärztlich bestätigen zu lassen. Ist eine Untersuchung für den hier beschriebenen Einzelfall nicht möglich, kann die betroffene Einsatzkraft nicht unter Atemschutz eingesetzt werden oder sogar gänzlich nicht am Feuerwehrdienst teilnehmen.

FFP2 Masken im Feuerwehrdienst (05.02.2021)

Anlässe
Das Tragen von FFP2 Masken (ohne Ausatemventil!) im Feuerwehrdienst ist nach der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nicht generell erforderlich. Die KUVB empfiehlt das Tragen von FFP2 Masken im Feuerwehrdienst, wenn die Einsatzsituation dies erfordert.
Dies ist insbesondere der Fall, wenn bei einzelnen Tätigkeiten der Abstand von 1,5 m zu Personen nicht eingehalten werden kann, die

  • keinen medizinischen Mund-Nase-Schutz,
  • keine Mund-Nase-Bedeckung oder
  • eine Maske mit Ausatemventil tragen.

oder eine schlechte Lüftungssituation herrscht.


Arbeitsmedizinische Vorsorge und Eignungsuntersuchung

Eine Angebotsvorsorge im Sinne der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) für das Tragen von FFP2-Masken ist für ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr nach der DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ grundsätzlich nicht angezeigt. Bei Bedarf kann eine Vorsorge bei einer dafür geeigneten Ärztin oder Arzt durchgeführt werden (s. u. a. §§ 6 (5)und 7 (1) DGUV Vorschrift 49).

Stellt die Benutzung von FFP2-Masken besondere Anforderungen an die körperliche Eignung von Einsatzkräften, sind vor Aufnahme solcher Tätigkeiten und in regelmäßigen Abständen Eignungsuntersuchungen vorgeschrieben (s. § 6 (3) DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“).

Hinweise:

  • Das alleinige Tragen von FFP2-Masken aufgrund von angeordneten Infektionsschutzmaßnahmen zur Pandemie- oder Epidemiebekämpfung, z. B. aufgrund der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 21.01.2021 oder anderen Regelungen zur Epidemiebekämpfung löst keine Notwendigkeit einer Eignungsuntersuchung aus.
  • Gleiches gilt, wenn die Tragezeit weniger als 30 Minuten pro Tag beträgt. In der überwiegenden Anzahl der in diesem FB Aktuell beschriebenen Anlässe wird die notwendige Tragezeit von FFP2-Masken nicht mehr als 30 Minuten pro Tag betragen.
  • Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Hilfeleistungsorganisationen, für die eine gültige Bescheinigung nach G26 vorliegt, können die FFP2-Masken unter Berücksichtigung der empfohlenen Tragedauer auch länger/öfter tragen.
  • Werden FFP2-Masken länger als 30 Minuten oder mehrfach getragen, so sollen folgende Tragezeiten nicht überschritten werden:

    1. FFP2-Maske ohne Ausatemventil 75 Minuten mit 30 Minuten Erholungsdauer und wenn möglich nicht mehr als 5-mal/Tag,
    2. FFP2-Maske mit Ausatemventil (Hinweis: diese Masken bieten keinen Fremdschutz!) 120 Minuten mit 30 Minuten Erholungsdauer und wenn möglich nicht mehr als 3-mal/Tag.

Prüfungen von Geräten und Ausrüstung (30.03.2020)

30.03.2020

Prüfungen von Geräten und Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr unter pandemiebedingten, erschwerten Bedingungen

Die pandemiebedingten Schutzmaßnahmen führen auch in den Feuerwehren zu erschwerten Bedingungen. Das hat u.a. Auswirkungen auf die Organisation von Sicherheit und Gesundheit im Feuerwehrdienst. Es ist derzeit nicht immer möglich alle Pflichten fristgerecht oder im vollen Umfang zu erfüllen. Weitere Infos Initiates file downloadhier.

Merkblatt "Körperschutz im ABC-Einsatz" (23.03.2020)

23.03.2020

Das Merkblatt "Körperschutz im ABC-Einsatz" der Staatlichen Feuerwehrschulen ist erschienen. Die Veröffentlichung des Merkblatt wurde, im Zusammenhang mit der aktuellen Pandemie (SARS-CoV 2 und COVID-19), vorgezogen. Das Merkblatt richtet sich an ausgebildete Träger von Körperschutz im ABC-Einsatz und gibt Hinweise zum Verhalten in Einsatzsituationen. Darüber hinaus kann das Merkblatt als ausbildungsbegleitende Lernunterlage für die Ausbildung von Trägern von Körperschutz verwendet werden. Es ist ab sofort auf der Feuerwehr-Lernbar unter Download/Merkblätter & Broschüren/Einsatzplanung- & vorbereitung nur online verfügbar.

RKI: Hygienemaßnahmen für nicht-medizinische Einsatzkräfte

23.09.2020

Hygienemaßnahmen für nicht-medizinische Einsatzkräfte zum neuartigen Coronavirus finden Sie als PDF-Dokument und als interaktive Anwendung auf Opens external link in new windowdieser Seite des Robert Koch-Instituts.

Erste Hilfe im Betrieb im Umfeld der Corona (SARS-CoV-2)-Pandemie

23.09.2020

Erste Hilfe im Betrieb im Umfeld der Corona (SARS-CoV-2)-Pandemie

Durchführung von Wiederbelebungsmaßnahmen
Stellungnahme des Deutscher Rats für Wiederbelebung – German Resuscitation Council (GRC) zur Durchführung von Wiederbelebungsmaßnahmen im Umfeld der COVID-19-Pandemie Opens external link in new windowhier.

Infos der Staatlichen Feuerwehrschulen zum Coronavirus

23.09.2020

Die Staatlichen Feuerwehrschulen informieren zum Coronavirus auf der Feuerwehr-Lernbar:

  • Fachinformationen zum Coronavirus hier.
  • FAQs zum Coronavirus hier

Infos des LFV Bayern zum Coronavirus

23.09.2020

Informationen des LFV Bayern zum Coronavirus hier

Allgemeine Hinweise der KUVB zu Corona

23.09.2020

Allgemeine Hinweise der KUVB zu Corona finden Sie Opens external link in new windowhier.