Offensive Psychische Gesundheit

Gemeinsam für psychische Gesundheit in allen Lebenswelten, dafür steht die Offensive Psychische Gesundheit. 

Wenn die Anforderungen im Beruf, in der Schule, der Ausbildung, im Studium, in der Partnerschaft, der Familie oder im Freundeskreis größer werden, als uns lieb ist, dann suchen wir bestenfalls nach Entlastung und Unterstützung. Vielfach trauen wir uns nicht, das Thema sowohl als Betroffene als auch als Führungskraft, Kollege oder Kollegin, Familienmitglied oder Freundin oder Freund anzusprechen. Das Thema psychische Gesundheit ist noch heute mit Vorbehalten und bei einem Teil der Betroffenen mit Scham besetzt, auch wenn durch prominente Beispiele und durch die Corona-Pandemie die psychische Gesundheit präsenter geworden und näher ins Blickfeld gerückt ist. Es kann jeden von uns treffen. Wir alle können in die Situation kommen, aus dem psychischen Gleichgewicht zu geraten, ob durch Stress oder belastende Lebensumstände, die länger anhalten oder tiefgreifend sind, oder auch aufgrund individueller Veranlagung. Und wenn mir bewusst wird, dass es ohne Hilfe nicht mehr geht, wo wende ich mich hin? Um welche Aspekte geht es in der Offensive Psychische Gesundheit?

Ihr Ziel ist

  1. Durch Sensibilisierung und das Erzeugen von Aufmerksamkeit einen offenen Umgang mit psychischer Gesundheit in der Gesellschaft zu schaffen
  2. Die unterschiedlichen Beteiligten vernetzen und die lebensweltübergreifenden Hilfsangebote zu verzahnen
  3. Eine bessere Übersicht über Präventionsangebote zu geben, damit diese noch einfacher zu finden sind und frühzeitig genutzt werden können

Wer macht mit?

In einem bisher einmaligen gemeinsamen Bündnis aus Politik und Prävention haben sich bereits mehr als 40 Beteiligte zusammen gefunden, um das Thema psychische Gesundheit verstärkt ins Bewusstsein zu rücken. Es engagieren sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Unfallversicherungsträger und Berufsgenossenschaften, gesetzliche und private Krankenkassen, die Deutsche Rentenversicherung, berufsständische Verbände von Psychologinnen und Psychologen sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, und Bündnisse und Betroffeneneinrichtungen im Bereich psychischer Gesundheit. 

Wie sollen die Ziele erreicht werden?

In einem ersten Schritt wurden auf der Seite der Initiative Neue Qualität der Arbeit Angebote und Informationen bereitgestellt, wie...

  • Tipps & Angebote für Ihre psychische Gesundheit
  • Ein Gesprächsleitfaden zum Thema, wie man mit anderen über psychische Belastungen und Erkrankungen redet.
  • Hilfsangebote: Hier finden Sie Beratung und Unterstützung

Weitere Schritte werden folgen, z. B. zwei Dialogveranstaltungen im Jahr 2021.

Wenn Sie mehr zur Offensive Psychischer Gesundheit oder zu den Angeboten wissen möchten, dann finden Sie unter www.offensive-psychische-gesundheit.de weitere Informationen.

Das Bundesministerium für Gesundheit informiert auf seiner Seite „Zusammen gegen Corona“ u. a., wie wir in der jetzigen Zeit psychisch stabil bleiben können bzw. wie wir die Zeit wohlbehalten überstehen können. Es gibt Empfehlungen für verschiedene Zielgruppen, wie:

  • Erwachsene
  • Medizinisches und pflegerisches Personal
  • Eltern mit Kindern
  • Ältere Menschen

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Welche Rolle spielen die KUVB und die Bayer. LUK?

Die KUVB und die Bayer. LUK unterstützen ihre Versicherten zurzeit im Arbeitsumfeld durch Qualifizierungsangebote für Führungskräfte und weitere Akteurinnen und Akteure im Arbeitsschutz im Rahmen der Kampagne kommitmensch in den Handlungsfeldern Führung, Kommunikation, Betriebsklima, Fehlerkultur, Beteiligung und Sicherheit und Gesundheit. Weitere Themen sind die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung, Gewaltprävention und die Qualifizierung von kollegialen Soforthelfern. Informationen zum Seminarangebot finden Sie unter dem folgenden Link

Stand: April 2021