Aktuelles

Krebsrisiko im Feuerwehrdienst - IPA Journal 02/2021

04.11.2021

Studie zum Biomonitoring von Feuerwehreinsatzkräften bei Realbränden abgeschlossen
Im Rahmen dieses Projektes wurde untersucht, ob und wenn ja, wie viel von krebserzeugenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) im Feuerwehreinsatz bei der Brandbekämpfung,  von Feuerwehreinsatzkräften aufgenommen werden.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die derzeit eingesetzten Präventionsmaßnahmen, zu denen im Wesentlichen korrekt eingesetzte persönliche Schutzausrüstung gehört, geeignet sind, Belastungen gegenüber PAK zu minimieren. Hinsichtlich der PAK-Exposition ist die Tätigkeit als Feuerwehreinsatzkraft unter den gegenwärtigen Schutzbedingungen als sicher anzusehen. Die Ausgabe 02/2021 des IPA-Journals präsentiert die Ergebnisse der DGUV Studie zum Krebsrisiko im Feuerwehrdienst: Krebsrisiko im Feuerwehrdienst (PDF, 389 kB)

Spannungswarner für überflutete Bereiche (FBFHB-002)

07.06.2021

Das "Fachbereich AKTUELL FBFHB-002 - Spannungswarner für überflutete Bereiche" wurde überarbeitet.

Mit einem Fachbereich AKTUELL informiert ein Sachgebiet eines Fachbereiches der DGUV über den Stand der Technik, der Arbeitsmedizin und der Arbeitshygiene sowie sonstige gesicherte ar-beitswissenschaftliche Erkenntnisse. Es spiegelt die abgestimmte Meinung des jeweiligen Sachgebietes wider.

Absturzsicherung im Korb einer Drehleiter

April 2021

Zu dieser Frage nimmt das Sachgebiet "Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen" der DGUV im "FBFHB-029 "Absturzsicherung im Korb einer Drehleiter" Stellung.
Dabei wird d
as vollständig geschlossene Geländer des Korbes einer Drehleiter grundsätzlich als geeignet angesehen, um Personen gegen Absturz zu sichern.
Ob in Einzelfällen das Anlegen einer PSA gegen Absturz (PSAgA) erforderlich ist, muss bei der Beurteilung der jeweilige Tätigkeit entschieden werden.

Jugendfeuerwehr im Einsatz

21.02.2020

Aufgrund von Meldungen in den Medien erreichen uns zahlreiche Anfragen zur Mitnahme von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr in den Einsatz. Demnach dürfen Freiwillige Feuerwehren in Thüringen Jugendliche nicht mehr zu Einsätzen mitnehmen. Darauf hätten sich der Thüringer Feuerwehrverband und das Thüringer Innenministerium verständigt.

In Bayern ist die Regelung unverändert:
§ 17 (3) der Unfallverhüttungsvorschrift "Feuerwehren" verweist diesbezüglich auf landesrechtliche Regelungen. Demnach gilt in Bayern gemäß Artikel 7 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes, dass Feuerwehranwärter ab dem vollendeten 16. Lebensjahr bei Einsätzen zu Hilfeleistungen außerhalb der unmittelbaren Gefahrenzone herangezogen werden dürfen. Auch der Landesfeuerwehrverband Bayern sieht keine Veranlassung, die bisherige gesetzliche Regelung und Handhabung zu ändern.

Nähere Erläuterungen finden sich in der mit der KUVB abgestimmten Fachinformation der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg.

Feuerwehr-Haltegurt und andere Haltesysteme in der Feuerwehr

13.06.2019

Aufgrund des Info-Blattes "Selbstrettungssystem" der Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen vom April 2019 erreichen uns zahlreiche Anfragen zum Thema Feuerwehr-Einsatzüberjacken mit integrierten Rettungsschlaufen (IRS).
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Fachbereich Aktuell "Haltegurt und andere Haltesysteme in der Feuerwehr"(Juni 2020). Auch hier wird darauf hingewiesen, dass Rettungsschlaufen der Klasse A nicht zum Selbstabseilen verwendet werden dürfen.
Rettungsschlaufen der Klasse A bestehen aus Gurtbändern, die auf dem Rücken und unter den Armen der Person liegen, so dass diese in aufrechter Position gerettet wird

ARCHIV (Ältere Informationen)

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