Aktuelles

Brandbekämpfung von Lithium-Ionen-Batterien bei Fahrzeugbränden

Das Sachgebiet Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen hat das FBFHB-024 Brandbekämpfung von Lithium-Ionen-Batterien bei Fahrzeugbränden an den aktuellen Stand der Technik angepasst.
Unter anderem wurde Erkenntnisse zur Bildung von gefährlichen explosionsfähigen Atmosphären durch Ventinggase, Freisetzungen von Schwermetallstäuben und weitere Aspekte zum sicheren Tätigwerden der Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung von LIB bei Fahrzeugbränden ergänzt. Auch wurden die einzuhaltende Rahmenbedingungen beim Einsatz von invasiven Löschmethoden dargestellt.

Bundesweite Umfrage zur Gewalt gegen Einsatzkräfte gestartet

Pressemitteilung des Deutschen Feuerwehrverbandes vom 6. November 2023

DFV und DGUV erheben gemeinsam belastbare Zahlen bei Freiwilligen Feuerwehren
Berlin – Seit Jahren engagieren sich der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und seine Mitgliedsverbände gegen die grassierende Gewalt gegen Einsatzkräfte. Mit Kampagnen und Fachveranstaltungen wie etwa dem diesjährigen Bundesfachkongress klärt der Bundesverband unermüdlich über die Problematik auf. Nach Rechtsverschärfungen und dem Einsatz der psychosozialen Notfallversorgung müssen aber weitere Schritte erfolgen, um die zu schützen, die andere retten.

„Dass sich Feuerwehrangehörige an den Zustand permanenter Bedrohung durch Gewalt im Einsatz gewöhnen sollen, ist unerträglich“, betont DFV-Präsident Karl-Heinz Banse. „Angriffe auf Einsatzkräfte dürfen niemals gesellschaftlich akzeptabel sein. Das gilt im Übrigen auch für Hilfs- und Polizeikräfte. Der Zivil- und Katastrophenschutz kann nur gelingen, wenn er auch ermöglicht und verteidigt wird“, stellt Banse fest.

Um weitere Maßnahmen sowie ein anderes Bewusstsein von Politik und Zivilgesellschaft einzufordern, bedarf es konkreter und belastbarer bundesweiter Zahlen. Besonders das Ehrenamt bedarf hier eines verbesserten Schutzes vor Gewalt. Nachdem die Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen bereits zweimal Umfragen in den Freiwilligen Feuerwehren Niedersachsens durchführen konnte, hat sich die DFV-Arbeitsgruppe „Gewalt gegen Einsatzkräfte“ unter Leitung von DFV-Vizepräsident Lars Oschmann dafür stark gemacht, eine deutschlandweite Studie unter Angehörigen Freiwilliger Feuerwehren durchzuführen. Der Deutsche Feuerwehrverband beauftragte hierfür zusammen mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) das Institut für Arbeitsschutz. Die Umfrage wurde nun im Rahmen der 70. Delegiertenversammlung, dem höchsten Verbandsorgan, gestartet.

Der DFV bittet daher jetzt alle Feuerwehrangehörigen um Mithilfe: Beteiligt Euch in Euren Feuerwehren an dieser wichtigen Umfrage! Machen wir gemeinsam die Gewalt sichtbar, die uns entgegenschlägt! Diese reicht von verbalen Ausbrüchen wie Beleidigungen und Bedrohungen über tätliche Angriffe mit Waffen oder PKW bis hin zu organisierter Gewalt wie etwa das gezielte Locken von Einsatzfahrzeugen in einen Hinterhalt, um sie angreifen und ausrauben zu können.

Die Umfrage ist jetzt online geschaltet und unter befragungen.dguv.de/evasys/online.php direkt erreichbar.

Erste Hilfe Ausbildung

Leider ist es uns nicht möglich, die Kosten für die Erste Hilfe Ausbildung in Feuerwehren zu übernehmen. Das resultiert aus der Tatsache, dass das Leisten von Erster Hilfe (insbesondere für Dritte) wesentlicher Bestandteil des Feuerwehrdienstes ist. Die Aus- und Fortbildung der Feuerwehr in Erster Hilfe erfolgt nach Feuerwehrdienstvorschrift 2 im Rahmen der Modularen Truppausbildung (MTA) in 16 UE. Folglich sind die Kosten für die Ausbildung der Feuerwehr in Erster Hilfe grundsätzlich vom Unternehmer, also der Kommune als Träger der Feuerwehr, zu übernehmen.
Nach § 9 der DGUV Vorschrift 49 „Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehren“ kann der Unternehmer in Freiwilligen Feuerwehren auch Ersthelfender einsetzen, die nach landesrechtlichen Bestimmungen oder nach feuerwehrspezifischem Regelwerk in Erster Hilfe ausgebildet worden sind und regelmäßig fortgebildet werden. So kann die Ausbildung:

  • nach § 26 DGUV Vorschrift 1 durch eine ermächtigte Stelle erfolgen,
  • nach landesrechtlichen Bestimmungen durchgeführt werden,
  • vom Unternehmen selbst durchgeführt werden.

Bei intern durchgeführten Ausbildungen muss der Unternehmer geeignete Ausbilderinnen oder Ausbilder und entsprechende Sachmittel vorhalten. Geeignete Ausbilderinnen bzw. Ausbilder in Feuerwehren sind Personen mit einem entsprechenden fachlichen Hintergrund und didaktischen Kompetenzen. Der fachliche Hintergrund ist u. a. bei Ärztinnen und Ärzten, Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern, Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten, Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitätern oder Ausbilderinnen und Ausbildern für Erste Hilfe gewährleistet. Inhalt und Umfang der Ausbildung sind zu dokumentieren. Für die Sicherstellung der Ersten Hilfe in der Feuerwehr kann der Unternehmer auch Personen mit einer höher qualifizierten Ausbildung in Erster Hilfe benennen (siehe auch DGUV Regel 100-001 zu § 26 Absatz 2 DGUV Vorschrift 1). Die Fortbildung in der Ersten Hilfe ist in der Regel alle zwei Jahre zu wiederholen.
Außerhalb der Feuerwehr können Feuerwehrangehörige dann als betriebliche Ersthelfer eingesetzt werden, wenn die Ausbildung und regelmäßige Fortbildung durch eine nach § 26 DGUV Vorschrift 1 ermächtigte Stelle durchgeführt wurde.


Sicherheit gecheckt? Mach den Orga-Check für Deine Feuerwehr!

27.07.2023

Überprüfung der Arbeitsschutzorganisation in Freiwilligen Feuerwehren

Die Gesamtverantwortung für öffentliche Feuerwehren liegt beim Unternehmer, also bei der jeweiligen Gebietskörperschaft (Stadt bzw. Gemeinde) und nicht bei der Leitung der Feuerwehr. Damit obliegt der Kommune insbesondere die Verantwortung für die Sicherheit und der Gesundheit der Feuer-wehrangehörigen.
Die Orga-Checkliste "Überprüfung der Arbeitsschutzorganisation in Freiwilligen Feuerwehren" hilft dem Unternehmer bei der Überprüfung seiner Aufgaben und Pflichten nach der Unfallverhütungsvorschrift "Feuerwehren" (DGUV Vorschirft 49).
Idealerweise füllen Unternehmer diese Liste gemeinsam mit der Leitung der Feuerwehr aus, um mögliche Handlungsanlässe zu identifizieren. Denn, eine geeigente Arbeitsschutzorganisation dient nicht nur der Sicherheit der Einsatzkräfte sondern auch der Rechtssicherheit der Verantwortlichen.

Sicherheitshinweis: M1 Pressluftatmer der Firma MSA

10.07.2023

Schlauch-Klemmverbindung am M1 Pressluftatmer

MSA informiert in einem Sicherheitshinweis über ein einmaliges Prüfverfahren für M1 Pressluftatmer, die vor dem 8. Mai 2023 hergestellt wurden.

Aus "G 26" wird die Eignungsbeurteilung "Atemschutzgeräte"

02.09.2022

Die neuen „DGUV Empfehlungen für arbeitsmedizinische Beratungen und Untersuchungen lösen die bisherigen „DGUV Grundsätze für arbeitsmedizinische Untersuchungen“ ab.
Hauptzielgruppe sind wie bisher Betriebsärzte und Betriebsärztinnen, die damit weiterhin bei der inhaltlichen Gestaltung von arbeitsmedizinischen Beratungen und Untersuchungen unterstützt werden. Die DGUV Empfehlungen richten sich zudem auch an Ärztinnen und Ärzte, die Eignungsuntersuchungen für Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren durchführen.
Bei den DGUV Empfehlungen wird auf Nummerierungen verzichtet und lediglich die Bezeichnung genannt. Für Eignungsuntersuchungen bei Tätigkeiten unter schwerem Atemschutz der Feuerwehren ist statt des bisher bekannten Untersuchungsgrundsatz G 26.3 nun die Empfehlungen in Abschnitt 2.2 zur Eignungsbeurteilung "Atemschutzgeräte" zu berücksichtigen.

Rechtscharakter und Bedeutung

Die  „DGUV Grundsätze für arbeitsmedizinische Untersuchungen" wurden im AAMED-GUV in interdisziplinären Teams aus Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmedizinern der betrieblichen Praxis und der Wissenschaft, Fachleuten diverser medizinischer und auch technischer Sachgebiete sowie Sachverständigen der Unfallversicherungsträger erarbeitet. Von großer Bedeutung ist, dass die Empfehlungen in enger Kooperation mit den Sozialpartnern und der wissenschaftlichen Fachgesellschaft (Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin – DGAUM) gestaltet wurden. Sie stellen insofern auch einen sozialpartnerschaftlich und wissenschaftlich getragenen Konsens dar.Die Empfehlungen basieren auf dem allgemein anerkannten Stand der Arbeitsmedizin, besitzen jedoch keine Rechtsverbindlichkeit. Sie geben Hinweise im Sinne von „Best Practices“ und lassen den geeigneten Ärtztinnen und Ärzten den im Einzelfall erforderlichen Spielraum, die Beratungen und Untersuchungen so zu gestalten, wie es aufgrund der jeweiligen Gegebenheiten geboten erscheint.

Bezugsmöglichkeit

Die "DGUV Empfehlungen für arbeitsmedizinische Beratungen und Untersuchungen" können nur über den (Buch-)Handel erworben werden:

  • Erscheinungsdatum: 16.09.2022
  • Herausgeber: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
  • Verlag: Gentner, A W
  • ISBN: 978-3-87247-783-5

Mehr zur Eignungsuntersuchung der Atemschutzgeräteträger finden Sie hier.

Sicherheit und Gesundheit bei der Vegetationsbrandbekämpfung

02.09.2022

Sicherheit und Gesundheit bei der Vegetationsbrandbekämpfung FBFHB-035
In den vergangenen Jahren stieg bundesweit die Einsatzhäufigkeit im Bereich der Vegetationsbrände bei vielen Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen.

Zunehmend werden die Einsatzkräfte mit Großfeuern auf Feldern, in Wäldern und sonstigem Freigelände konfrontiert, die mit großen Herausforderungen und zum Teil mit erheblichen Gefährdungen verbunden sein können. Immer wieder werden bei der Vegetationsbrandbekämpfung Einsatzkräfte zum Teil schwer verletzt. Das Fachbereich AKTUELL wurde mit dem AK Waldbrand des DFV und der Organisation @Fire erstellt und gibt Hinweise zum sicheren Planen und Vorgehen bei der Vegetationsbrandbekämpfung sowie weiterführende Informationen hierzu.

Alarmierung und Evakuierung – So geht’s richtig! Erklärfilm

02.09.2022

Alarmierung und Evakuierung – So geht’s richtig!  - Erklärfilm

Unterschiedliche Ereignisse wie Brände, Austritt von Gefahrstoffen, Amoktaten, usw. können eine Alarmierung mit anschließender Evakuierung eines Betriebes auslösen. Grundsätzlich sind dann alle betroffenen Personen sofort sicher und schnell aus dem gefährdeten Bereich zu evakuieren. Der zur INTERSCHUTZ 2022 veröffentlichte Erklärfilm komplettiert die DGUV Information 205-033 „Alarmierung und Evakuierung“ und dient als wertvolle Ergänzung, z.B. bei Schulung und Unterweisung.

Prüffristen im Brandschutz

02.09.2022

Prüffristen im Brandschutz, DGUV Information 205-040

Um die dauerhafte Funktion von Brandschutzeinrichtungen zu gewährleisten, wird ihre wiederkehrende Prüfung und Instandhaltung in zahlreichen Gesetzen, Verordnungen, Vorschriften und Regeln gefordert. Die vorliegende DGUV Information führt die unterschiedlichen Anforderungen aus den verschiedenen Quellen zusammen und unterstützt die Verantwortlichen somit beim sicheren Betrieb ihrer Brandschutzeinrichtungen

Bewertung von Krebsrisiken bei Feuerwehreinsatzkräften

28.07.2022

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat das mit der beruflichen Exposition als Feuerwehreinsatzkraft verbundene krebserzeugende Potenzial 2022 neu bewertet. Die IARC stuft die berufliche Exposition als Feuerwehreinsatzkraft jetzt als krebserregend für den Menschen ein (Gruppe 1).
Mit einem Informationsschreiben informiert das zuständige Sachgebiet in Kooperation mit dem IPA über die Bedeutung dieser Einstufung und die Maßnahmen, die die Unfallversicherung trifft, um die Sicherheit der Feuerwehrleute weiter zu verbessern.

Aktualisierte Normen für Verbandkästen

13.04.2022

Die DIN 13157 "kleiner" Verbandkasten C und die DIN 13169 "großer" Verbandkasten E wurden aktualisiert. Neu hinzugekommen sind Gesichtsmasken (mindestens medizinische Gesichtsmasken Typ1 DIN EN 14683) und Feuchttücher zur Reinigung unverletzter Haut. Auch die Menge einiger Verbandmaterialien wurde angepasst.

Auch in den meisten Kraftfahrzeugen ist Erste-Hilfe-Material mitzuführen. Dieses muss mindestens dem Normblatt DIN 13 164 entsprechen und geschütz verpackt sein. Während auch die DIN 13164 geändert wurde, tritt die Regelung zur Mitnahme der Gesichtsmaske erst ab der Überarbeitung der StVZO in Kraft, die noch im Jahr 2022 erfolgen soll.

Hinweise:

  • Die Inhalte der Verbandkästen finden sich in dieser Liste (Änderungen gelb hervorgehoben).
  • Vorhandene Verbandkästen können den neuen Normen entsprechend ergänzt werden.
  • Zwei kleine Verbandkästen ersetzen einen großen Verbandkasten.

Vermeidung von Infektionsgefahren beim Umgang mit geflüchteten Personen

25.03.2022

Das Sachgebiet Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen im Fachbereich Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz der DGUV hat eine aktualisierte Schrift veröffentlicht:

In diesem Zusammenhang möchten wir auch gerne auf folgende Informationen der DGUV zu diesem Thema hinweisen:

Kombinierte Atemschutz- und Expositionsdokumentation (KoAtEx-Dok)

KoAtEx-Dok
KoAtEx-Dok

11.02.2022

Bei gefährdendem Kontakt mit krebserzeugenden Stoffen, wie z. B. polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) im Brandrauch, Benzol oder Asbest, können nach längeren Zeiten Krebserkrankungen auftreten. Um auch nach Ablauf der meist langen Latenzzeiten mögliche Zusammenhänge zwischen Feuerwehrdienst und aufgetretener Erkrankung erkennen zu können, fordert die Gefahrstoffverordnung (§ 14 Abs.3 Nr. 4 und 5) seit 2005, dass Träger der Feuerwehr auch für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst

  • ein aktualisiertes Verzeichnis der Feuerwehrangehörigen führen, die Tätigkeiten mit krebserzeugenden oder keimzellmutagenen Gefahrstoffen der Kategorie 1A oder 1B ausüben.
  • Das Verzeichnis muss 40 Jahre nach Ende der Exposition aufbewahrt werden und
  • bei Beendigung des Feuerwehrdienstes hat die Kommune den Feuerwehrangehörigen einen Auszug des Verzeichnisses auszuhändigen und einen Nachweis hierüber wie Personalunterlagen aufzubewahren.

Die Kombinierte Atemschutz- und Expositionsdokumentation KoAtEx-Dok Arbeitshilfe der DGUV ist eine beispielhafte Möglichkeit der Dokumentationspflicht bei Gefährdung gegenüber krebserzeugenden Gefahrstoffen nachzukommen. Gleichzeitig können die für den Atemschutznachweis erforderlichen Daten erfasst werden. Die Angaben für das Expositionsverzeichnis können z. B. durch die Personalsachbearbeitung in die kostenfreie Zentrale Expositionsdatenbank der DGUV (ZED: https://zed.dguv.de) übertragen werden.
Eine alternative Erfassung, Dokumentation und Aufbewahrung in gleichwertiger Art und Weise ist möglich. So kann das Führen des Expositionsverzeichnisses kann auch intern im Unternehmen oder mittels anderer geeigneter Dokumentationshilfen erfolgen.

Welche Einsätze bzw. welche Feuerwehrangehörigen müssen dokumentiert werden?

In einer Erläuterung zur Arbeitshilfe wird aufgezeigt wann von einer mehr als geringen Gefährdung gegenüber krebserzeugenden oder keimzellmutagenen Stoffen auszugehen ist, die ein Führen des Expositionsverzeichnisses notwendig macht. Davon ist zum Beispiel auszugehen, wenn:

1. Feuerwehrangehörige mit krebserzeugenden oder keimzellmutagenen Stoffen in Kontakt (durch Einatmen oder Hautkontakt) gekommen sind, z. B. wenn sie sich

  • bei der Brandbekämpfung oder bei Nachlöscharbeiten in geschlossenen Räumen oder im Freien in einer Rauchschicht befunden haben und es dabei zu
  • einer sichtbaren Beaufschlagung der persönlichen Schutzausrüstung mit Brandrauch, anderen Verbrennungsprodukten oder -rückständen, wie z. B. Ruß, gekommen ist oder
  • in einer Atmosphäre aufgehalten haben, in der lungengängige Fasern wie zum Beispiel Asbest freigesetzt wurden oder

2. die Höhe der Exposition mit einem krebserzeugenden oder keimzellmutagenen Stoff der Kategorien 1A oder 1B nicht bekannt ist (Brandrauch enthält krebserzeugende Stoffe).

Krebsrisiko im Feuerwehrdienst - IPA Journal 02/2021

04.11.2021

Studie zum Biomonitoring von Feuerwehreinsatzkräften bei Realbränden abgeschlossen
Im Rahmen dieses Projektes wurde untersucht, ob und wenn ja, wie viel von krebserzeugenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) im Feuerwehreinsatz bei der Brandbekämpfung,  von Feuerwehreinsatzkräften aufgenommen werden.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die derzeit eingesetzten Präventionsmaßnahmen, zu denen im Wesentlichen korrekt eingesetzte persönliche Schutzausrüstung gehört, geeignet sind, Belastungen gegenüber PAK zu minimieren. Hinsichtlich der PAK-Exposition ist die Tätigkeit als Feuerwehreinsatzkraft unter den gegenwärtigen Schutzbedingungen als sicher anzusehen. Die Ausgabe 02/2021 des IPA-Journals präsentiert die Ergebnisse der DGUV Studie zum Krebsrisiko im Feuerwehrdienst: Krebsrisiko im Feuerwehrdienst (PDF, 389 kB)

Spannungswarner für überflutete Bereiche (FBFHB-002)

07.06.2021

Das "Fachbereich AKTUELL FBFHB-002 - Spannungswarner für überflutete Bereiche" wurde überarbeitet.

Mit einem Fachbereich AKTUELL informiert ein Sachgebiet eines Fachbereiches der DGUV über den Stand der Technik, der Arbeitsmedizin und der Arbeitshygiene sowie sonstige gesicherte ar-beitswissenschaftliche Erkenntnisse. Es spiegelt die abgestimmte Meinung des jeweiligen Sachgebietes wider.

Absturzsicherung im Korb einer Drehleiter

April 2021

Zu dieser Frage nimmt das Sachgebiet "Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen" der DGUV im "FBFHB-029 "Absturzsicherung im Korb einer Drehleiter" Stellung.
Dabei wird d
as vollständig geschlossene Geländer des Korbes einer Drehleiter grundsätzlich als geeignet angesehen, um Personen gegen Absturz zu sichern.
Ob in Einzelfällen das Anlegen einer PSA gegen Absturz (PSAgA) erforderlich ist, muss bei der Beurteilung der jeweilige Tätigkeit entschieden werden.

Jugendfeuerwehr im Einsatz

21.02.2020

Aufgrund von Meldungen in den Medien erreichen uns zahlreiche Anfragen zur Mitnahme von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr in den Einsatz. Demnach dürfen Freiwillige Feuerwehren in Thüringen Jugendliche nicht mehr zu Einsätzen mitnehmen. Darauf hätten sich der Thüringer Feuerwehrverband und das Thüringer Innenministerium verständigt.

In Bayern ist die Regelung unverändert:
§ 17 (3) der Unfallverhüttungsvorschrift "Feuerwehren" verweist diesbezüglich auf landesrechtliche Regelungen. Demnach gilt in Bayern gemäß Artikel 7 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes, dass Feuerwehranwärter ab dem vollendeten 16. Lebensjahr bei Einsätzen zu Hilfeleistungen außerhalb der unmittelbaren Gefahrenzone herangezogen werden dürfen. Auch der Landesfeuerwehrverband Bayern sieht keine Veranlassung, die bisherige gesetzliche Regelung und Handhabung zu ändern.

Nähere Erläuterungen finden sich in der mit der KUVB abgestimmten Fachinformation der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg.

Feuerwehr-Haltegurt und andere Haltesysteme in der Feuerwehr

13.06.2019

Aufgrund des Info-Blattes "Selbstrettungssystem" der Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen vom April 2019 erreichen uns zahlreiche Anfragen zum Thema Feuerwehr-Einsatzüberjacken mit integrierten Rettungsschlaufen (IRS).
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das Fachbereich Aktuell "Haltegurt und andere Haltesysteme in der Feuerwehr"(Juni 2020). Auch hier wird darauf hingewiesen, dass Rettungsschlaufen der Klasse A nicht zum Selbstabseilen verwendet werden dürfen.
Rettungsschlaufen der Klasse A bestehen aus Gurtbändern, die auf dem Rücken und unter den Armen der Person liegen, so dass diese in aufrechter Position gerettet wird

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