Aktuelles

Spannungsprüfer für überflutete Bereiche

07.06.2021

Das "Fachbereich AKTUELL - Spannungsprüfer für überflutete Bereiche" wurde überarbeitet.

Mit einem Fachbereich AKTUELL informiert ein Sachgebiet eines Fachbereiches der DGUV über den Stand der Technik, der Arbeitsmedizin und der Arbeitshygiene sowie sonstige gesicherte ar-beitswissenschaftliche Erkenntnisse. Es spiegelt die abgestimmte Meinung des jeweiligen Sachge-bietes wider.

Einsatz bei der Brandbekämpfung als sicher bewertet (DGUV Pressemeldung)

16.06.2021

Feuerwehrleute können bei der Brandbekämpfung einer Vielzahl von krebserzeugenden Gefahrstoffen ausgesetzt sein. Die Studie "Biomonitoring von Feuerwehreinsatzkräften bei Realbränden" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung hat nun erstmals in Deutschland die Gesundheitsrisiken systematisch untersucht. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Tätigkeit als Feuerwehreinsatzkraft unter den gegenwärtigen Schutzbedingungen insgesamt als sicher angesehen werden kann. Grundsätzlich ist die Möglichkeit eines individuell erhöhten Krebsrisikos durch die Brandbekämpfung jedoch nicht auszuschließen. Die Studie zu Gesundheitsrisiken bei der Brandbekämpfung zeigt Gefährdungen auf und belegt die Bedeutung richtiger Nutzung Persönlicher Schutzausrüstung.
Mehr dazu Opens external link in new windowhier.

DGUV Grundsatz 305-002 "Prüfgrundsätze für Ausrüstungen, Geräte und Fahrzeuge der Feuerwehr"

18.05.2021

DGUV Grundsatz 305-002 Prüfgrundsätze für Ausrüstungen, Geräte und Fahrzeuge der Feuerwehr  (2021)

Aktuell nur als PDF-Download verfügbar!

Gemäß § 2 DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ sind in Verbindung mit § 14 der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) alle Arbeitsmittel, die Schäden verursachenden Einflüssen ausgesetzt sind und die so zu Gefährdungen der Versicherten führen können, wiederkehrend von einer zur Prüfung befähigten Person prüfen zu lassen. Diese Forderung wird in § 11 DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ konkretisiert.

Die im vorliegenden DGUV Grundsatz 305-002 veröffentlichten Prüfgrundsätze sind das Ergebnis universeller Gefährdungsbeurteilungen für die im Einsatz und Übungsdienst der Feuerwehr üblicherweise verwendeten Ausrüstungen, Geräte und Fahrzeuge und spiegeln somit den Stand der Technik wider. Sie dienen der Unterstützung der Personen, die die Prüfungen durchführen sowie derjenigen, die für die Organisation der Prüfungen verantwortlich sind.

Im Vergleich zu der vorherigen Fassung mit Ausgabestand September 2013 wurde die vorliegende Fassung vollständig überarbeitet, aktualisiert und korrigiert. Eine detaillierte Angabe der wesentlichen Änderungen finden sich eingangs der Schrift.

Wann müssen Personen im Korb einer Drehleiter gegen Absturz gesichert werden?

April 2021

Zu dieser Frage nimmt das Sachgebiet "Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen" der DGUV im "Fachbereich AKTUELL FBFHB-029" Stellung.
Dabei wird d
as vollständig geschlossene Geländer des Korbes einer Drehleiter grundsätzlich als geeignet angesehen, um Personen gegen Absturz zu sichern.
Ob in Einzelfällen das Anlegen einer PSA gegen Absturz (PSAgA) erforderlich ist, muss bei der Beurteilung der jeweilige Tätigkeit entschieden werden. Mehr dazu hier.

DGUV Information 205-038 Leitfaden Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte

Dez. 2020

Die DGUV Information 205-038 „Leitfaden Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte“ vermittelt Kenntnisse über mögliche Belastungen im Dienst bei einer Einsatzorganisation, psychisch bedingte Reaktionen des menschlichen Körpers auf außergewöhnliche Ereignisse, Hilfsangebote der Psychosozialen Notfallversorgung und den Ablauf einer medizinischen Betreuung nach einer mit dem Einsatzdienst im Zusammenhang stehenden Schädigung der psychischen Gesundheit. Sie dient Einsatzkräften als Hilfe dabei, Gefährdungen für die Psyche zu erkennen und Angebote zur Reduzierung der Belastung wahrzunehmen sowie diese anzufordern.
Diese DGUV Information richtet sich vorrangig an Einsatzkräfte, enthält darüber hinaus aber auch Hinweise für die verantwortlichen Unternehmerinnen und Unternehmer (z. B. Gemeinde, Stadt, Landkreis, Hilfeleistungsorganisationen).

Diese DGUV Information ist aktuell nur als PDF Download verfügbar!

DGUV Fachbereich Aktuell

23.09.2020

Aktuelle Hinweise und Informationen des DGUV Fachbereichs "Feuerwehren Hilfeleistungen Brandschutz" finden Sie jetzt im KUVB Feuerwehrportal in der Rubrik Vorschriften und Informationen unter 5. DGUV: "Fachbereich AKTUELL" & weitere Infos

Hygiene und Kontamination bei der Feuerwehr

Juni 2020

Bei der Brandbekämpfung Atemschutzgeräte zu tragen, ist für Löschtrupps selbstverständlich. Brandrauch enthält auch krebserregende Stoffe wie etwa polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Diese und andere Schadstoffe können nicht nur über die Atemwege in den Körper gelangen, sondern auch über die Haut und den Verdauungstrakt. Viele Feuerwehrleute sind sich dieser Risiken jedoch nicht bewusst: Nachdem der Brand gelöscht ist, setzen sie sich in ihren verqualmten Schutzanzügen in das Einsatzfahrzeug, nehmen mit rußverschmiertem Gesicht schnell einen Schluck aus der Wasserflasche und legen verschmutzte Ausrüstung in den Wagen.

Für einen besseren Schutz vor dem Schmutz hat die gesetzliche Unfallversicherung jetzt die DGUV Information 205-035 „Hygiene und Kontamination bei der Feuerwehr“ und einen vierminütigen Kurzfilm veröffentlicht. Angelehnt an ein Computerspiel zeigt er die korrekte Einsatzstellenhygiene.

Abgase von Dieselmotoren in Feuerwehrhäusern: Umsetzungsempfehlung

11.02.2020

Die neu gefasste Technische Regel für Gefahrstoffe – Abgase von Dieselmotoren – (TRGS 554) sieht unter anderem vor, dass in Abstellbereichen von dieselbetriebenen Fahrzeugen (auch Stellplätze für Feuerwehrfahrzeuge) keine Aufbewahrungsmöglichkeiten für die Arbeitskleidung eingerichtet werden dürfen und ein Umkleiden nicht zulässig sei. Diese Neuregelung hat in der Praxis zu zahlreichen Nachfragen der Feuerwehren und Kommunen sowohl an das Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration als auch an die Geschäftsstelle des Beauftragten für Bürokratieabbau der Staatsregierung sowie zu Klagen über eine unzumutbare bürokratische Mehrbelastung geführt. Denn gerade in vielen kleineren Feuerwehrhäusern befinden sich die Umkleidebereiche für die Feuerwehrdienstleistenden oft in der Fahrzeughalle. Eine nachträgliche bauliche Trennung von Umkleidebereichen und Stellplätzen ist in vielen Feuerwehrhäusern – schon aus Platzmangel – kaum möglich.
Die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) hat mit den fachlich zuständigen Staatsministerien für Umwelt und Verbraucherschutz sowie für Familie, Arbeit und Soziales und dem Landesfeuerwehrverband Bayern e. V. eine abgestimmte Lösung erarbeitet. Danach soll verstärkt auf die Installation von Abgasabsauganlagen im Bereich der Stellplätze Wert gelegt werden. Damit lassen sich die von Dieselmotoren ausgehenden Emissionen von ausrückenden bzw. einfahrenden Feuerwehrfahrzeugen wirksam beseitigen. Zudem kann auf aufwändige Umbauten in vorhandenen Feuerwehrhäusern verzichtet werden. Die KUVB-Information soll als Umsetzungsempfehlung zur Technischen Regel für Gefahrstoffe „Abgase von Dieselmotoren“ für die Gemeinden als Träger der Feuerwehren dienen. Die Übersicht gibt die wesentlichen Anforderungen der TRGS 554 hinsichtlich der Abstellbereiche für Feuerwehrfahrzeuge wieder. Darüber hinaus wird auf die Abgasabsaugung, auf das Umkleiden in der Fahrzeughalle sowie auf die Verantwortlichkeit für die Umsetzung der Schutzmaßnahmen eingegangen.

Ärztliche Bescheinigung über die Untersuchung von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr

19.12.2019

Unter Berücksichtigung der Inhalte der DGUV Vorschrift 49 "Feuerwehren" hat das Sachgebiet "Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen" die Ärztliche Bescheinigung über die Untersuchung von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr überarbeitet. Auf der Rückseite des elektronischen Formulars finden sich Informationen zu rechtlichen Hintergründe, wie z. B. dass bei ehrenamtlich tätigen Feuerwehrangehörigen die arbeitsmedizinische Vorsorge wegen des Tragens von Atemschutzgeräten gemeinsam mit der Eignungsuntersuchung durch geeignete Ärzte bzw. Ärztinnen durchgeführt werden kann.

DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ (2019)

24.03.2019

Als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für den kommunalen Bereich in Bayern erlässt die KUVB unter Mitwirkung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) auf Grundlage von § 15 Abs. 1 SGB VII Unfallverhütungsvorschriften (DGUV Vorschriften). Diese DGUV Vorschriften sind als autonomes Recht für Unternehmer und Versicherte, wie Gesetze und Verordnungen im Arbeitsschutz, verbindlich.

Um den aktuellen Belangen der freiwilligen Feuerwehren zu entsprechen und die Aspekte des modernen Arbeitsschutzes einfließen zu lassen, wurde die UVV „Feuerwehren“ nun grundlegend überarbeitet. Parallel hierzu wurde die eigenständige DGUV Regel 105-049 „Feuerwehren“ erstellt, die die Durchführungsanweisung (Kursivtext in der bisherigen UVV) ersetzt und nun deutlich präziser die Inhalte der DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ konkretisiert.

Die neue DGUV Vorschrift 49 - Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ richtet sich vorrangig an den Unternehmer als Träger öffentlicher freiwilliger Feuerwehren bzw. öffentlicher Pflichtfeuerwehren. Im Vordergrund stehen insbesondere die Entlastung des Ehrenamtes und die Stärkung der Unternehmerpflichten.

In Kraft tritt die neue DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ mit der Bekanntmachung vom 23.01.2019.

Download:

Jugendfeuerwehr im Einsatz

21.02.2020

Aufgrund von Meldungen in den Medien erreichen uns zahlreiche Anfragen zur Mitnahme von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr in den Einsatz. Demnach dürfen Freiwillige Feuerwehren in Thüringen Jugendliche nicht mehr zu Einsätzen mitnehmen. Darauf hätten sich der Thüringer Feuerwehrverband und das Thüringer Innenministerium verständigt.

In Bayern ist die Regelung unverändert:
§ 17 (3) der Unfallverhüttungsvorschrift "Feuerwehren" verweist diesbezüglich auf landesrechtliche Regelungen. Demnach gilt in Bayern gemäß Artikel 7 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes, dass Feuerwehranwärter ab dem vollendeten 16. Lebensjahr bei Einsätzen zu Hilfeleistungen außerhalb der unmittelbaren Gefahrenzone herangezogen werden dürfen. Auch der Landesfeuerwehrverband Bayern sieht keine Veranlassung, die bisherige gesetzliche Regelung und Handhabung zu ändern.

Nähere Erläuterungen finden sich in der mit der KUVB abgestimmten Fachinformation der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg.

Feuerwehr-Haltegurt und andere Haltesysteme in der Feuerwehr

13.06.2019

Aufgrund des Info-Blattes "Selbstrettungssystem" der Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen  vom April 2019 erreichen uns zahlreiche Anfragen zum Thema Feuerwehr-Einsatzüberjacken mit integrierten Rettungsschlaufen (IRS).
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf das "Fachbereich Aktuell" Schreiben der DGUV "Haltegurt und andere Haltesysteme in der Feuerwehr"(Juni 2020) . Auch hier wird darauf hingewiesen, dass Rettungsschlaufen der Klasse A nicht zum Selbstabseilen verwendet werden dürfen. (Rettungsschlaufen der Klasse A bestehen aus Gurtbändern, die auf dem Rücken und unter den Armen der Person liegen, so dass diese in aufrechter Position gerettet wird.)

ARCHIV (Ältere Informationen)

Ältere Informationen finden Sie in unserem ARCHIV.