Aktuelle Hinweise für Feuerwehren zur Corona-Pandemie

DGUV Hinweise für Einsatzkräfte (08.04.2022)

08.04.2022

Opens external link in new windowHinweise für Einsatzkräfte zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2

Dieses Fachbereich AKTUELL gibt Einsatzkräften der Feuerwehren und der nicht-medizinischen Hilfeleistungsorganisationen Hinweise zum Umgang mit bzw. zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2. Die hier gegebenen Hinweise können grundsätzlich auch bei Werk- und Betriebsfeuerwehren angewendet werden. Bestehen organisationsinterne oder landesspezifische Regelungen, sind diese vorrangig zu beachten.

Aktualisierte Version: 08.04.20222

StMI Bayern: Aktualisierte Hinweise für den Dienst-, Ausbildungs- und Übungsbetrieb (04.04.2022))

04.04.2022

Das Bayer. Staatsministerium des  Innern, für Sport und Integration  informiert:

Aktualisierte Hinweise für den ehrenamtlichen Dienst-, Ausbildungs- und Übungsbetrieb der Freiwilligen Feuerwehren sowie Feuerwehr-Vereinsaktivitäten während der Corona-Pandemie

Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV)

Die jeweils aktuelle Fassung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) finden Sie auf Opens external link in new windowdieser Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (22.03.2022)

22.03.2022

Zum 20. März 2022 ist eine neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Kraft getreten. Sie gilt bis zum 25. Mai 2022 und dient dem Ziel, das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Dienst zu minimieren. 

Der Träger der Feuerwehr soll in einem Hygienekonzept selbst festlegen, welche Maßnahmen künftig in der Feuerwehr umgesetzt werden, um Feuerwehrangehörige vor einer Infektion mit Corona-Viren zu schützen. Grundlage hierfür ist die eigene Gefährdungsbeurteilung. Dabei sind das regionale Infektionsgeschehen sowie die tätigkeitsspezifischen Infektionsgefahren zu berücksichtigen.

Bewährt haben sich bisher:

  • Impfschutz (Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufes ist viel geringer)
  • AHA+L-Regel (Abstand, Hygiene, Masken tragen und lüften)
  • Angebot von Antigen-Schnelltests
  • Feuerwehrangehörige mit ungeklärten Symptomen, die auf eine Infektion hindeuten oder positiven Testergebnissen, bleiben der Feuerwehr fern

Weitere Informationen unter: BMAS: Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert

Pandemiebedingte Einschränkungen im Atemschutz (14.01.2021)

14.02.2021

Trotz der Coronavirus-Pandemie muss die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren aufrechterhalten werden.

(Belastungs-) Übungen
Von den pandemiebedingten Einschränkungen des Ausbildungs- und Übungsdienstes sind auch die nach Feuerwehrdienstvorschrift 7 „Atemschutz durchzuführenden Belastungsübungen betroffen. Können diese Belastungsübungen aufgrund der Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus nicht rechtzeitig durchgeführt werden, ist es weiterhin möglich, die Funktion Atemschutzgeräteträgerin oder Atemschutzgeräteträger wahrzunehmen. Vorausgesetzt wird, dass bis zur pandemiebedingten Einstellung des Betriebes der Atemschutzübungsanlage, die Belastungsübung fristgerecht durchgeführt wurde und die körperliche Eignung gegeben ist.

Eignungsuntersuchungen im Atemschutz
Kann zum aktuellen Zeitpunkt die Nachuntersuchungsfrist der Eignungsuntersuchung der Atemschutzgeräteträgerinnen oder Atemschutzgeräteträger aufgrund pandemiebedingter (medizinischer) Engpässe nicht eingehalten oder nachgeholt werden, so können für das Tragen von Atemschutz geeignete Einsatzkräfte weiterhin für Tätigkeiten unter Atemschutz eingesetzt werden. Diese Regelung gilt jedoch nur im Einzelfall, wenn Untersuchungen nachweislich pandemiebedingt nicht möglich waren und der Einsatz dieser Feuerwehrangehörigen zwingend erforderlich ist. Vorrangig sind Atemschutzgeräteträgerinnen und Atemschutzgeräteträger mit gültiger Eignungsuntersuchung einzusetzen.

Generell ist der Eigenschutz der Feuerwehrangehörigen zu beachten. Hierzu zählt insbesondere, dass alle Feuerwehrangehörigen gesundheitliche Einschränkungen umgehend melden müssen. Feuerwehrangehörige dürfen weiterhin nur für Tätigkeiten eingesetzt werden, für die sie körperlich und geistig geeignet sowie fachlich befähigt sind. Bei konkreten Anhaltspunkten, aus denen sich Zweifel an der körperlichen oder geistigen Eignung von Feuerwehrangehörigen für die vorgesehene Tätigkeit ergeben, hat sich die Unternehmerin bzw. der Unternehmer die Eignung ärztlich bestätigen zu lassen. Ist eine Untersuchung für den hier beschriebenen Einzelfall nicht möglich, kann die betroffene Einsatzkraft nicht unter Atemschutz eingesetzt werden oder sogar gänzlich nicht am Feuerwehrdienst teilnehmen.

FFP2 Masken im Feuerwehrdienst (05.02.2021)

Anlässe
Das Tragen von FFP2 Masken (ohne Ausatemventil!) im Feuerwehrdienst ist nach der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nicht generell erforderlich. Die KUVB empfiehlt das Tragen von FFP2 Masken im Feuerwehrdienst, wenn die Einsatzsituation dies erfordert.
Dies ist insbesondere der Fall, wenn bei einzelnen Tätigkeiten der Abstand von 1,5 m zu Personen nicht eingehalten werden kann, die

  • keinen medizinischen Mund-Nase-Schutz,
  • keine Mund-Nase-Bedeckung oder
  • eine Maske mit Ausatemventil tragen.

oder eine schlechte Lüftungssituation herrscht.


Arbeitsmedizinische Vorsorge und Eignungsuntersuchung

Eine Angebotsvorsorge im Sinne der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) für das Tragen von FFP2-Masken ist für ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr nach der DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ grundsätzlich nicht angezeigt. Bei Bedarf kann eine Vorsorge bei einer dafür geeigneten Ärztin oder Arzt durchgeführt werden (s. u. a. §§ 6 (5)und 7 (1) DGUV Vorschrift 49).

Stellt die Benutzung von FFP2-Masken besondere Anforderungen an die körperliche Eignung von Einsatzkräften, sind vor Aufnahme solcher Tätigkeiten und in regelmäßigen Abständen Eignungsuntersuchungen vorgeschrieben (s. § 6 (3) DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“).

Hinweise:

  • Das alleinige Tragen von FFP2-Masken aufgrund von angeordneten Infektionsschutzmaßnahmen zur Pandemie- oder Epidemiebekämpfung, z. B. aufgrund der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 21.01.2021 oder anderen Regelungen zur Epidemiebekämpfung löst keine Notwendigkeit einer Eignungsuntersuchung aus.
  • Gleiches gilt, wenn die Tragezeit weniger als 30 Minuten pro Tag beträgt. In der überwiegenden Anzahl der in diesem FB Aktuell beschriebenen Anlässe wird die notwendige Tragezeit von FFP2-Masken nicht mehr als 30 Minuten pro Tag betragen.
  • Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Hilfeleistungsorganisationen, für die eine gültige Bescheinigung nach G26 vorliegt, können die FFP2-Masken unter Berücksichtigung der empfohlenen Tragedauer auch länger/öfter tragen.
  • Werden FFP2-Masken länger als 30 Minuten oder mehrfach getragen, so sollen folgende Tragezeiten nicht überschritten werden:

    1. FFP2-Maske ohne Ausatemventil 75 Minuten mit 30 Minuten Erholungsdauer und wenn möglich nicht mehr als 5-mal/Tag,
    2. FFP2-Maske mit Ausatemventil (Hinweis: diese Masken bieten keinen Fremdschutz!) 120 Minuten mit 30 Minuten Erholungsdauer und wenn möglich nicht mehr als 3-mal/Tag.

RKI: Hygienemaßnahmen für nicht-medizinische Einsatzkräfte

23.09.2020

Hygienemaßnahmen für nicht-medizinische Einsatzkräfte zum neuartigen Coronavirus finden Sie als PDF-Dokument und als interaktive Anwendung auf Opens external link in new windowdieser Seite des Robert Koch-Instituts.

Erste Hilfe im Betrieb im Umfeld der Corona (SARS-CoV-2)-Pandemie

Erste Hilfe im Betrieb im Umfeld der Corona (SARS-CoV-2)-Pandemie

23.09.2020

Infos der Staatlichen Feuerwehrschulen zum Coronavirus

23.09.2020

Die Staatlichen Feuerwehrschulen informieren zum Coronavirus auf der Feuerwehr-Lernbar:

  • Fachinformationen zum Coronavirus hier.
  • FAQs zum Coronavirus hier

Infos des LFV Bayern zum Coronavirus

23.09.2020

Informationen des LFV Bayern zum Coronavirus hier