+++ Corona Pandemie +++

Transparente Comunity-Masken in Kindertageseinrichtungen

September 2020

Derzeit wird über die Anwendung transparenter Community-Masken, auch Visier-(Schutz-) Masken oder auch Gesichtsvisiere (face-shields) als Alternative zu Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) diskutiert.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege führt zu dieser Fragestellung folgendes aus:
„Visier-Schutzmasken sind nicht zur Verhinderung der Virenausbreitung geeignet und erfüllen nicht die Anforderungen des Infektionsschutzes. Sie dürfen zwar genutzt werden, können aber lediglich ergänzend zur Mund-Nasen-Bedeckung verwendet werden.
Wichtig ist, dass die Mund-Nasen-Bedeckung groß genug ist, um Mund, Nase und Wangen vollständig zu bedecken und an den Rändern möglichst eng anliegt. Bei Visieren können sich Tröpfchen, vor allem durch die großzügige Öffnung nach unten und oben, nach wie vor leicht verteilen. Die relevante und notwendige Reduktion der Verteilung der Viren durch die Atemluft ist somit nicht gegeben und kein ausreichender Fremdschutz gewährleistet“ (https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/).

In Kindertageseinrichtungen und Schulen besteht ein verständlicher Wunsch, dass bei den dort tätigen pädagogischen Beschäftigten sowie Lehrerinnen und Lehrern die Gesichtsmimik erkennbar ist. Dennoch ist auch in diesen Bildungseinrichtungen das Tragen von Visiermasken / Gesichtsschildern als Ersatz für eine textile Mund-Nase-Bedeckung nicht ausreichend, wenn eine behördliche Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung besteht.

Hinweise zum Schutz von Beschäftigten und Kindern in bayerischen Kindertageseinrichtungen vor einer Coronavirus-Infektion

April 2020

Kindertageseinrichtungen bieten derzeit eine bedarfsgerechte Notbetreuung für Kinder an, deren Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Die Beschäftigten der Kindertageseinrichtungen kommen hierbei in teilweise engen Kontakt zu den Kindern und die Kinder in Kontakt untereinander. Unter diesen Rahmenbedingungen sind sowohl die Beschäftigten als auch die Kinder vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus angemessen zu schützen. Hierbei können bestimmte, in sonstigen Bereichen empfohlene Schutzmaßnahmen, z. B. das Abstandsgebot, nicht oder nur unzureichend eingehalten werden.

In Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sowie der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege (BGW) informieren wir nachfolgend über Maßnahmen zum Schutz von Beschäftigten und Kindern vor einer Infektion mit dem Coronavirus, deren Umsetzung in Kindertageseinrichtungen sinnvoll erscheinen. Diese Maßnahmen stellen dabei Mindest-Maßnahmen dar. In der jeweiligen Kindertageseinrichtung können darüber hinaus weitere Maßnahmen erforderlich und sinnvoll sein. Diese Maßnahmen sind vom Träger der Kindertageseinrichtung zu ermitteln und umzusetzen. Hierbei kann er sich von seiner Fachkraft für Arbeitssicherheit und seinem Betriebsarzt unterstützen lassen. Relevante Hinweise werden insbesondere durch das Robert-Koch-Institut (RKI) zur Verfügung gestellt und aktualisiert. Der Träger einer Kindertageseinrichtung hat sich und seine Beschäftigten täglich über  Aktualisierungen zu informieren und getroffene Schutzmaßnahmen ggf. anzupassen.

Hier finden Sie die Zusammenstellung der Hinweise.