+++ Corona-Pandemie +++

Neu: Leitfaden „Bewegung, Spiel und Sport unter COVID 19 Bedingungen“    - nur online verfügbar! -

Die KUVB/Bayer. LUK folgt der Empfehlung der Kommission Schulsport der Kultusministerkonferenz (KMK) zum Sportunterricht unter Corona-Bedingungen und veröffentlicht einen Leitfaden für Schulleitungen und Lehrkräfte.   

Leitfaden "Bewegung, Spiel und Sport unter Covid 19 Bedingungen"

Organisation des Schulbetriebs während der SARS-CoV-2-Epidemie

DGUV SARS-CoV-2-Schutzstandard Schule

Der DGUV SARS-CoV-2-Schutzstandard Schule konkretisiert den BMAS-Arbeitsschutzstandard für Schulen, derzeit mit den Anforderungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV).

https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3850

Coronavirus SARS-CoV-2 - Ergänzende Empfehlungen der gesetzlichen Unfallversicherung für die Gefährdungsbeurteilung in Schulen

In tabellarischer Form sind hier Maßnahmen für Notbetreuung, eingeschränkten Regelbetrieb und Regelbetrieb aufgelistet.

Für den Schulbetrieb hat das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus (KM) alle Schulen und Sachkostenträger per Rundschreiben über Vorgehensweise und Verhaltensregeln informiert. Weitere Hinweise für Schulleitungen und Sachkostenträger zum Schulbetrieb, den aktuellen Rahmen-Hygieneplan und zu fachspezifischen Themen finden Sie auf der Seite des KM unter dem Punkt FAQ.

 

"Hygienebeauftragte an Schulen": Bei Fragen zu Auswahl, Ausbildung, Aufgaben und Befugnissen kontaktieren Sie bitte Ihre vorgesetzte Dienststelle bzw. das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus (KM).

 

Neu: Arbeitsschutzstandard Experimentalunterricht (Version Dezember 2021)

Zur Durchführung von Versuchen im Chemieunterricht gibt es eine Ergänzung zum DGUV-SARS-CoV-2 Schutzstandard Schule.

Coronavirus SARS-CoV-2 - Ergänzende Empfehlungen für den praktischen Chemieunterricht

Lüften in Schulen

Mit fachgerechtem Lüften leisten die Schulen einen entscheidenden und wirksamen Beitrag zur Reduzierung des Infektionsrisikos durch virushaltige Aerosole.

Das Umweltbundesamt (UBA) hat für die Kultusministerkonferenz (KMK) eine Handreichung zum richtigen Lüften in Schulen erarbeitet. Darin geben die Expertinnen und Experten für Innenraumlufthygiene des UBA Empfehlungen, wie sich mit richtigem Lüften in Schulen das Risiko reduzieren lässt, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren. Zusätzlich finden Sie hier eine Infografik zur Verwendung.

Durch das Lüften werden außerdem neben den potentiell virenhaltigen Aerosolen auch CO2, Feuchte und chemische Stoffe effektiv aus der Luft entfernt. CO2 kann bei zu hoher Konzentration im Innenraum müde machen und zu Konzentrationsschwächen führen. Mobile Luftreiniger können weder CO2 noch Luftfeuchte abführen. Zudem sind sie in der Regel nicht in der Lage, die Innenraumluft schnell und zuverlässig von Viren zu befreien, insbesondere in dicht belegten Klassenräumen. Können Räume nicht gelüftet werden, sind die Räume aus innenraumhygienischer Sicht nicht für den Unterricht geeignet. 

Mobile Luftreiniger erzeugen ein permanentes Hintergrundgeräusch und ersetzen nicht die notwendige Zufuhr von Außenluft. Hinweise zu deren begrenzten Einsatzmöglichkeiten gibt das Umweltbundesamt (UBA) in einem Übersichtsbeitrag zur Lüftung in Schulen.

Fazit: Der Einsatz von mobilen Luftreinigern ist kein Ersatz für ausreichendes Lüften an Schulen.

Eine Stellungnahme der KUVB finden Sie hier.

Die gesetzliche Unfallversicherung rät von Luftreinigern und Lüftungsanlagen "Marke Eigenbau" an Schulen ab. Bei selbstgebauten Anlagen werden Fragen der Sicherheit, der Hygiene und des Brandschutzes nicht ausreichend beachtet. Pressemitteilung der DGUV vom 16.12.2020

Desinfektionsmittel an Schulen

WICHTIGER HINWEIS:

Bei der Anwendung von Desinfektionsmitteln an Schulen sind einige Punkte zu beachten. Die KUVB / Bayer. LUK gibt Hinweise zur Gefährdungsbeurteilung:

Sicherer Umgang mit Desinfektionsmitteln (28.10.2020)

Regelungen zur Maskentragepflicht an Schulen (2021)

19.10.2021 Mund-Nase-Bedeckungen in Schulen

Einen detaillierten Beitrag zum Thema "Sicherheit und Gesundheit in der Schule organisieren" inkl. zahlreicher weiterführender Verlinkungen finden Sie im

Blickpunkt unseres Magazins "Unfallversicherung aktuell", Ausgabe 1/2021.

Die wichtigsten Fakten zum Thema Masken-Trage-Pflicht haben wir hier zusammengefasst.

Weitere Informationen finden Sie in den FAQ-Seiten beim Schutzstandard Schule:

https://dguv.de/corona-bildung/schulen/index.jsp

Wie wird derzeit Probealarm an Schulen durchgeführt?

Die GmBek "Verhalten in Schulen bei Bränden und sonstigen Gefahren" (IM/KM, 30. Dezember 1992 Nr. 1 D 1 , - 2203.1/11 und Nr. 111/2 0 4166-8/83934, AIIMBI 2/1993, Seite 70) gilt nach wie vor. Nach Auskunft des Landesfeuerwehrverbandes können Übungen mit allen Anwesenden durchgeführt werden und müssen jetzt mit Masken stattfinden.

Denkbar wäre auch eine Räumung beim Training nach räumlich getrennten Gebäudeteilen: Bau A übt an einem Tag, Bau B und C an anderen. Auf den Sammelplätzen ist auf Abstände zu achten. Sollte hier eine räumliche Enge entstehen, müssen die Sammelplätze möglicherweise erweitert oder verändert werden. Dies ist mit Polizei und Feuerwehr vom Schulleiter im Rahmen des Sicherheitskonzepts abzusprechen und an die Lehrkräfte weiterzugeben.

 

Lesen Sie zum Thema "Corona" in unserer Zeitschrift "Weiß-blauer Pluspunkt" 2/2020", S. 3 Covid-19: Informationsangebote

Versicherungsschutz: Fälle der Schülerunfallversicherung

Fragen zur Schülerunfallversicherung werden Ihnen hier beantwortet.

Stand: 2.2.2021

Meldung von Corona-Infektionen

SARS-CoV-Erkrankungen von Schülern/Kindergartenkindern können einen versicherten Schul- bzw. Kita-Unfall darstellen. Voraussetzung dafür ist, neben Erkrankung selbst, der intensive und länger andauernde Kontakt mit einer nachweislich mit dem Virus infizierten Person („Indexperson“) in Zusammenhang mit der schulischen Tätigkeit.

Lässt sich kein intensiver Kontakt zu einer Indexperson im schulischen bzw. Umfeld der Einrichtung feststellen, kann es im Einzelfall aber ausreichen, wenn es im unmittelbaren Tätigkeitsumfeld (z.B. innerhalb einer Klasse/Gruppe der betroffenen Personen) nachweislich eine größere Anzahl von infektiösen Personen gegeben hat und konkrete, die Infektion begünstigende Bedingungen bei der versicherten Tätigkeit, vorgelegen haben.

Grundsätzlich ist eine Corona-Infektion von Kindern oder Beschäftigten durch die Schulleitung / den Träger der Kindertageseinrichtung zu melden, wenn es Anhaltspunkte gibt, dass die Corona-Infektion durch Kontakt mit einer sog. Indexperson in der Schule / in der Kita erfolgt ist. Dann soll die Meldung durch eine normale Unfallmeldung an die KUVB erfolgen (Formulare hier: https://kuvb.de/service/unfallanzeigen/unfallanzeige-in-papierform/?tx_contrast=vgfkemumc%25252525252525252525252527A%252525252525252525252525252525252525252525252525253D0).  

Eine rückwirkende Meldung soll auch erfolgen, wenn klar geworden ist, dass die Infektion in der Schule / in der Kita erfolgt ist, z. B. wenn die Untersuchungsergebnisse eines Kindes später bekannt werden.

Eine Sammelmeldung durch Schulamt oder ähnliche Institutionen ist nicht möglich, melden muss immer der verantwortliche Unternehmer vor Ort, also Schulleitung bzw. Träger der Kita.

Im Rahmen einer Einzelfallprüfung stellt der Unfallversicherungsträger dann fest, ob die Voraussetzungen der Anerkennung als Arbeitsunfall gegeben sind.

Gleiches gilt für tarifbeschäftigte, nicht verbeamtete Lehrer für eine Anerkennung der Infektion als Arbeitsunfall. Verbeamtete Beschäftigte sind nicht bei der KUVB / Bayer. LUK unfallversichert.

Auf der Seite der DGUV finden Sie noch weitere Informationen zu Arbeitsunfall oder BK in Zusammenhang mit SARS-CoV2.

https://www.dguv.de/de/mediencenter/hintergrund/corona_arbeitsunfall/index.jsp

Testdurchführung Coronavirus SARS-CoV-2

Schülerinnen und Schüler stehen bei Tests, auch Selbsttests, unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, sofern die Tests im organisatorischen Einflussbereich der jeweiligen Schule durchgeführt werden. „Selbsttests außerhalb der Schule“ stehen daher nicht unter Versicherungsschutz.

Homeschooling

Die KUVB/Bayer. LUK erreichen derzeit viele Fragen zum gesetzlichen Unfallversicherungsschutz, wenn Schülerinnen und Schüler auf Distanz unterrichtet werden. Im Folgenden sollen Hinweise zum gesetzlichen Unfallversicherungsschutz beim Homeschooling im Allgemeinen gegeben werden.

Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz bei gesundheitsförderlichen Bewegungsangeboten im Distanzunterricht

Mit dem Unterrichtsbeginn am 11.01.2021 wurde der Unterrichtsbetrieb seitens des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus für alle Schularten und Jahrgangsstufen auf einen sog. "Distanzunterricht" (Homeschooling) umgestellt. Unter welchen Voraussetzungen besteht Versicherungsschutz im Homeschooling (Sport)?