Corona-Pandemie

Hier finden Sie aktuelle Informationen für die Branche zum Thema.

(Bei Klick auf die Tabellenzeile öffnen sich die Informationen unterhalb der Tabelle.)

Stand: 26.05.2021 (SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards)

Bayerische Vorgaben nach dem Infektionsschutzgesetz

20.05.2021

Die jeweils aktuelle Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und weitere gültigen Rechtsgrundlagen finden Sie Opens external link in new windowhier

20.05.2021

Opens external link in new windowRahmenkonzept für kulturelle Veranstaltungen

Aktuelle Studien zu Abstandregelungen zwischen Musiker/*innen und Sänger/*innen

30.06.2020

Aktuell befassen sich bundesweit verschiedene Forschungseinrichtungen mit dem Thema. Wir möchten auf zwei aktuelle Studien hinweisen, die Hilfestellungen für Ihre Gefährdungsbeurteilung geben können:

  • Freiburger Institut für Musikermedizin, Universitätsklinikum und Hochschule für Musik Freiburg:
    Risikoeinschätzung einer Coronavirus-Infektion im Bereich Musik
  • Gegenüberstellung verschiedener Studienerkenntnisse zu Proben- und Aufführungen von Orchestern und Chören von der Deutschen Orchestervereinigung (DOV):
    Synoptische Darstellung

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards

26.07.2021


Empfehlungen für die Branche Bühnen und Studios

Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) hat branchenspezifische Hilfen für den Bereich Probebetrieb und für den Bereich Ausstattungen veröffentlicht, die regelmäßig aktualisiert werden.

Direkter Download für Probebetrieb:
SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Bühnen und Probebetrieb

Die Handlungshilfe der BGETEM auf die im Kapitel "Monitoring durch Testung" verwiesen wird, finden Sie hier "Filmproduktionen" .

 

Die aktuelle Handlungshilfe (Juli 2021) für Bühnen und Studios enthält weitreichende Erleichterungen für geimpfte bzw. genesene Personen.

Wir als ihr zuständiger Unfallversicherungsträger können die Erleichterungen in Bezug auf geimpfte und genesene Beschäftigte nur schwer nachvollziehen, da es laut vorherrschender Meinung immer noch möglich ist als geimpfte Person zu erkranken und andere Personen zu infizieren. Denn bei Geimpften ist „In der Summe […] das Risiko einer Virusübertragung stark vermindert.“ Aber „Es muss […] davon ausgegangen werden, dass einige Menschen nach Kontakt mit SARS-CoV-2 trotz Impfung (asymptomatisch) PCR-positiv werden und dabei auch infektiöse Viren ausscheiden. Dieses Risiko muss durch das Einhalten der Infektionsschutzmaßnahmen zusätzlich reduziert werden.“ [RKI, FAQ, 27.08.2021] Die STIKO empfiehlt daher auch nach der Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (Alltagsmasken, Hygieneregeln, Abstandhalten, Lüften) weiterhin einzuhalten.

Am 02.06.2021 veröffentlichten die Arbeitsausschüsse des BMAS eine Stellungnahme zum Arbeitsschutz von Beschäftigten, die bereits gegenüber SARS-CoV-2 geimpft sind, hier heißt es „Auch für geimpfte Beschäftigte müssen daher auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung die epidemiespezifischen Arbeitsschutzmaßnahmen (Hygieneregeln) gelten. Die Arbeitgeber haben die entsprechenden Maßnahmen vorzuhalten, anzuwenden und den Beschäftigten zu ermöglichen. Die Beschäftigten haben diese zu befolgen und anzuwenden, unabhängig von ihrem Impfstatus. Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung bietet Spielraum für an die Infektionsgefährdung im Betrieb angepasste Arbeitsschutzmaßnahmen.“

Laut der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 06.09.2021 kann der Arbeitgeber bei der Festlegung und der Umsetzung der Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes einen ihm bekannten Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigen berücksichtigen. Hierbei ist zu beachten:

„Die Abfrage beziehungsweise Verarbeitung von Impf- und Serostatus eines Beschäftigten durch den Arbeitgeber dürfte, solange keine bereichsspezifische, gesonderte Regelung (zum Beispiel aus dem Infektionsgesetz) Anwendung findet, nach den Regelungen des Artikel 9 Absatz 2 DSGVO beziehungsweise insbesondere Artikel 88 DSGVO in Verbindung mit § 26 Absatz 3 BDSG allenfalls im Einzelfall zulässig sein.“

„Auch eine Erhebung des Impfstatus aufgrund einer ausdrücklichen Einwilligung der Beschäftigten in die Datenverarbeitung nach § 26 Absatz 3 Satz 2 in Verbindung mit Absatz 2 BDSG kann allenfalls in Ausnahmefällen möglich sein. Voraussetzung für eine wirksame Einwilligung ist deren Freiwilligkeit. Im Beschäftigungsverhältnis sind an das Vorliegen von Freiwilligkeit aufgrund des bestehenden Abhängigkeitsverhältnisses besonders hohe Anforderungen zu stellen.“ [BMAS, FAQ]

„Aufgrund von freiwilligen Auskünften durch die Beschäftigten können die betrieblichen Hygienekonzepte den betrieblichen Erfordernissen angepasst werden. Betriebliche Hygienekonzepte können auch für Arbeitsbereiche oder feste Teams differenzierende Maßnahmen enthalten. Liegen dem Arbeitgeber keine Erkenntnisse über den Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten vor, ist von keinem vollständig vorhandenem Impf -oder Genesungsstatus auszugehen.“ [BMAS, FAQ]

Gerade im Zusammenhang mit bereits wieder steigenden Inzidenzen hegen wir Zweifel ob eine Aufgabe der bisherigen Maßnahmenstrategie ausreichend ist um einen umfassenden Pandemieschutz zu gewährleisten.

Bei der Anwendung der aktuellen Handlungshilfe möchten wir Sie bitten, im Rahmen Ihrer Gefährdungsbeurteilung die oben angeführten kritischen Punkte mit zu berücksichtigen.

 

 

Maskenbildnerei

Für diesen Bereich verweisen wir auf die Arbeitsschutzstandards der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), die für das Friseurhandwerk und Kosmetikstudios entwickelt wurden und ebenfalls regelmäßig aktualisiert werden.
Direkter Download Friseurhandwerk:
SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk

Direkter Download Kosmetik:
SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für die Kosmetik

Lüften

08.03.2021

Das Thema Lüften ist als Schutzmaßnahme zur Reduzierung der Gefährdung durch virenhaltige Aerosole für alle Betriebsarten und Einrichtungen relevant. Für nähere Informationen zum Lüften, raumlufttechnische Anlagen, mobile Filtergeräte usw. möchten wir Sie auf unsere Opens external link in new windowgrundsätzlichen Informationen unserer Präventionsseite hinweisen.

Unterweisung zur Anwendung von PSA gegen Absturz während der Coronavirus-Pandemie

29.04.2020

Das Sachgebiet "Persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz / Rettungsausrüstungen" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) gibt Empfehlungen für die Unterweisung zur Anwendung von PSA gegen Absturz (PSAgA) und Rettungsausrüstungen (RA).

Diese finden Sie hier.

Umgang mit Prüfpflichten von Arbeitsmitteln während der SARS-CoV-2-Pandemie

29.04.2020

Die Fachbereiche der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erläutern, wie die Verwendung von Arbeitsmitteln in sicherer Weise zu ermöglichen ist, wenn festgelegte Prüffristen aufgrund der derzeit bestehenden Einschränkungen durch die SARS-CoV-2-Pandemie nicht eingehalten werden können.

Weitere Informationen finden Sie hier.