Beschäftigte von Krankenhäusern, wie z. B. Ärztinnen und Ärzte, Anästhesistinnen und Anästhesisten, Hebammen aber auch Beschäftigte aus dem pflegerischen Bereich, sind im beruflichen Alltag mit teils starken psychischen Belastungen konfrontiert. Hierunter fallen primär Ereignisse wie der Tod oder bleibende Gesundheitsschäden von Patientinnen und Patienten im Rahmen der gesundheitsdienstlichen Versorgung. Aber auch Ereignisse durch Patientenübergriffe sind hierunter zu subsummieren. Mitunter ergeben sich bei den betroffenen Beschäftigten dadurch Komplikationen wie posttraumatische Belastungsstörungen oder Depressionen, die zur Berufsaufgabe, zum Alkohol- und Drogenmissbrauch bis hin zum Suizid führen können.
Eine Maßnahme um dem entgegenzuwirken ist die innerbetriebliche Unterstützung der Betroffenen durch Peers. Bei Peers handelt es sich um Ansprechpersonen aus dem Kreis der Kolleginnen und Kollegen, die nach psychisch belastenden Situationen auf Augenhöhe niederschwellig kontaktiert werden können. Die KUVB und Bayer. LUK haben seit dem Kalenderjahr 2018 im Rahmen zweier Projekte die Ausbildung von Peers für ihre Mitgliedskliniken durch den Projektpartner PSU akut e. V. finanziell bezuschusst.
Jetzt dauerhafte Präventionsleistung
Auf Grund der guten Resonanz seitens der ausgebildeten Peers und der konstanten Nachfrage seitens der Kliniken haben sich die KUVB und Bayer. LUK dafür entschieden, die Bezuschussung der Ausbildung von Peers in Kliniken ab dem Kalenderjahr 2026 künftig als dauerhafte Präventionsleistung anzubieten. In diesem Zuge soll die Durchführung der Ausbildung von Peers auch auf andere externe Ausbildungsträger nach Wahl der Klinik erweitert werden.
Mehr Informationen zu den Voraussetzungen der Förderung und zur Beantragung des Zuschusses finden Sie
hier.
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